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01.02.2010:
Neue Anthologie zum Thema "Ehe" erschienen! ...

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Assoziierte Künstler
M. Gand

Mrs. Zambesi

Michael Gand

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Michael Gand (*1981) ist ein Meister der Polydeutigkeit von beeindruckender körperlicher Größe. Selbstverständlich ist er ein gebürtiger Bremer (und dies mit jedem Atom seines Körpers) und auch dementsprechend stolz darauf, auch wenn er sich der nicht ganz einfachen Lage seines Bundeslandes bewußt ist. Er ist ein ruhiger, besonnener, diplomatischer und omnitalentierter Mensch mit vielseitigen Interessen.
Seinem mittlerweile mit Diplom abgeschlossenem Chemiestudium ging ein Abitur mit den Leistungskursen Englisch und Wirtschaftslehre voraus. Ein eindeutiges Ziel für die Zukunft war bei ihm damals lange Zeit nicht erkennbar, eine Zeit lang wollte er gar Psychologie studieren. In der Schule war Michael pausenlos (besonders in den Pausen) damit beschäftigt angewidert an die Decke zu starren, da ihn das pseudosoziale Verhalten und die "falsche" Art seiner meisten Mitschüler störte.
Mit Capressionen (einem von Arne Hilke und ihm entworfenen Kunstwort) läuft Michael durch diese aus den Fugen zu geraten scheinenden Welt, immer auf der Suche nach Harmonie, Romantik und v.a. besonderen Personen, die ihn auf seinem Weg begleiten wollen und mit ihm philosophierend, denkend, schweigend und tafelnd durch das Leben und die nächtliche Großstadt laufen.
In den stundenlangen Lyriksessions, in denen sich Michael als bester Co-Autor aller Zeiten herausstellte, wurde sein philosophisches und rhetorisches Talent schnell sichtbar. Auf den mehr als 137,5 geschriebenen Seiten dominierten Zweideutigkeit und schwarzer Humor, sowie viel Diskussionspotential. Außerdem zeigte sich, daß der "große Gand" ein exzellenter Worterfinder ist.
Seine soziale Ader bewieß der den Menschen gegenüber meist kritisch eingestellte Gand in Tätigkeiten wie dem Zivildienst und dem ehrenamtlichen Engagement in der Fachschaft (Studentenorganisation) seines Studiengangs.
Michael meistert jede denkbare Situation des Lebens souverän, wenn auch selten ohne zu murren. Im Gegensatz zu dem Verhalten vieler anderer Menschen gibt es bei ihm dabei keine Exzesse, Skandale, Aufreger, sondern er bleibt nach eigenem Ausspruch "immer schön konstant".
"Ich bin so ghetto, daß ich alles dippe" - ein berühmter Ausspruch von Michael, der deutlich zeigt, daß er in seinen Sätzen gerne auf bedeutende Erlebnisse und Assoziationen zurückgreift. Diese Sprechweise hat allerdings zur Folge, daß viele seiner Sätze nur von auserwählten Personen verstanden werden können. Für diesen Kreis an "besonderen" Personen ist Michael ein überaus treuer und vertrauensvoller Freund, den mittlerweile auch Distanzen nicht mehr schrecken (angesichts der Vielzahl an Kommunikationsmöglichkeiten die er gerne nutzt). Gestärkt durch die mittlerweile fast 10 Jahre andauernde Beziehung mit seiner Lebensgefährtin arbeitet er an seiner Dissertation im Alfred-Wegener-Institut und quetscht seine Interessen, Haushalt, Freunde, Beziehung und für seinen Geschmack viel zu wenig in seinen Alltag.

Veröffentlichungen:

Warum?, Essay
in:
A. Hilke (Hrsg.): Schein-Kriterium. Anthologie zum Stichwort: Studentenleben.
Norderstedt : Books On Demand, 2006
ISBN 3-8334-4927-6, 124 Seiten, Paperback, 10 EUR

Fast Forward, Gedicht
in:
A. Hilke (Hrsg.): Wander-Lust. Anthologie zum Stichwort: Fernweh.
Norderstedt : Books On Demand, 2007
ISBN 978-3-8334-9113-9, 248 Seiten, Paperback, 15 EUR

Mensch, verschläfst du..., Essay
in:
A. Hilke, U. Klein (Hrsg.): Mensch, wo schläfst du? Anthologie zum Stichwort: Kirchenschlaf
Norderstedt : Books On Demand, 2009
ISBN 978-3-8370-9221-9, 200 Seiten, Paperback, 12,00 EUR